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Leider ist der Silbersee II zur Zeit seit 2009 nach Erdrutschen und schlechter Sicht aufgrund des noch laufenden Sandabbaus für Taucher gesperrt (s. Link SilverWave). Surfer und Badegäste dürfen den See weiter wie bisher nutzen. Ob er demnächst wieder freigegeben wird, bleibt abzuwarten, da der Sandabbaubetrieb noch in paaar Jahre witer betrieben wird und dabei dann auch immer wieder mit Sichtbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Seit Juli 2007 war der Silbersee II für Taucher freigegeben und erfreute sich bis zur Sperrung reger Beliebtheit unter Sporttauchern.
Hier zeige ich Bilder vom und aus dem Silbersee II in Haltern, aufgenommen am 16.09.2007 und 01.05.2008, die bei recht guter Sicht mit einer Kompaktkamera Fuji FinePix F40fd im passenden Gehäuse WP-FXF40 (kleines Bild rechts) entstanden sind.
In der Nähe des Einstieges befindet sich auf 8 m Tiefe eine
Übungsplattform gut 1 m über dem Grund.
Mit etwas Glück
hat man Sichtweiten über 5 m, bei ungünstigem Wind oder nach
stärkeren Niederschlägen kann es aber auch nur 30 cm sein...
Dann herrst schon in Tiefen unter 10 m fast völlige
Dunkelheit.
Die Temperaturen im September lagen oberhalb der
Sprungschicht bei ca 10 m bei 18°, unterhalb ging es auf 13
Grad hinab.
Unterwasserlandschaft
Der See ist ein zuflussloser Baggersee, in dem zur Zeit auch noch Quarzsand
abgebaut wird. An einigen Stellen stehen noch kleine "Riffe" des harten
Sandsedimentes.
Die "Sanduhr
"
Krusten von
Raseneisenstein
im Sandsediment unter Wasser. Diese Formation wird gelegentlich mit verrosteten
Gussrohren verwechselt, sie ist aber natürlich entstanden.
der Sandboden, auf einem Stein
einige Zebramuscheln.
Da der See kaum harten Boden und nur wenige Steine enthält, ist der
Bewuchs über weite Strecken recht spärlich. Wegen des für
Binnenseen relativ klaren Wassers kommt das Tausendblatt hier bis in Tiefen
von einigen Metern vor.
eine kleine Kolonie
Zebramuscheln (Wandermuscheln)
Ein kleiner Flussbarsch.
Momentan, da das Ufer praktisch nicht bewachsen ist und keinen Schutz für
Jungfische bietet, befinden sich nur wenige Fische im See. Es soll aber ein
Biotop angelegt werden, was die Zahl an Fischen und die Artenvielfalt
vielleicht erhöhen könnte.
Flusskrebse sieht
man gelegentlich auf dem Boden oder in ihren Sandhöhlen.
Es handelt sich ausschließlich um den Kamberkrebs, eine aus Amerika nach Europa eingeschleppte Art, die bereits in vielen Gewässern unsere einheimischen Krebsarten verdrängt hat. Ursache ist vor allem, dass die fremden Arten gegen die "Krebspest", eine Pilzerkrankung, weitgehend immun sind, die europäischen Arten jedoch nicht.. Nähere Dateils unter edelkrebsprojektnrw.de.
Um den Krankheitserreger nicht unbeabsichtigt zu verbreiten, sollten Taucher,
die im Silbersee unterwegs waren, ihre Geräte und Anzüge sehr gut
trocknen, bevor sie nach einem Silberseetauchgang in anderen heimischen
Gewässern abtauchen. Das Aussetzen dieser Krebse oder anderer Lebewesen
aus dem Silbersee in andere Gewässer istaus diesem Grund ebenfalls tabu!
Tausendblatt
bei den
Tausendblatt-Ranken.
das Rauhe Hornblatt
zur Zeit der Blüte.
einige "Attraktionen"
unter der Übungsplattform
Mittlerweile,
beim Tauchgang am 01.05.2008, haben die Amphoren schönen Zuwachs
bekommen. Die Sicht im 9° lausigen Wasser war zwar noch nicht so
gut wie im Spätsommer, aber brauchbar. Die Vegetation war der
frühen Jahreszeit und dem kühlen Frühjahr entsprechend
noch recht spärlich, AuchTiere musste man lange suchen, aber
vereinzelte schlammige Flusskrebse ließen sich schon aus ihren
Höhlen hervorlocken.
Ein einzelner dicker Steinfisch wurde am Miniriff in der Nähe des Einstiegs gesichtet...
Auch einige große Teichmuscheln wurden dort ausgesetzt und habe ein Zuhause gefunden.Weblinks:
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Das letzte Update dieser Seite war am 13.02.2010
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