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DR. MED. DENT. WOLFGANG STRICKLING Schöne Zähne? Kein Problem!Die Möglichkeiten moderner Prothetik mit Implantaten |
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Veneers, Kronen, Brücken, Teil- und Vollprothesen, Implantate Zum festen Ersatz fehlender Zähne eignen sich neben konventionellen Brücken auch die sogenannten Implantate. Hierbei handelt es sich um künstliche Zahnwurzeln, die in einem kleinen chirurgischen Eingriff in örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingepflanzt werden und auf denen man nach der Einheilung Kronen, Brücken oder Prothesen (die sogenannte Suprakonstruktion) verankern kann. Sie bestehen meistens aus Titan, manchmal auch aus der Keramik Zirkon. Mit Implantaten kann man Zahnlücken schließen, ohne dass möglicherweise gesunde Nachbarzähne wie bei Brücken beschliffen werden müssen. Manchmal ermöglichen Implantate als Brückenpfeiler auch die Eingliederung festsitzender Brücken, wenn nicht mehr genug belastbare eigene Zähne vorhanden sind und sonst eine konventionelle Prothese unumgänglich wäre. Und wenn zum Beispiel bei starkem Kieferknochenverlust Vollprothesen nur noch sehr locker sitzen, können Implantate der Prothese wieder einen festen Halt geben. Es gibt zwei Verfahren, die Implantate einzubringen: In der meistens angewandten Variante wird das Implantat in den Kiefer eingepflanzt und nach der erfolgreichen knöchernen Einheilung etwa 3-6 Monate später am Zahnfleisch wieder freigelegt und prothetisch genutzt. Für die Zwischenzeit ist eine längere provisorische Versorgung notwendig. Die andere Variante kann zwar sofort nach dem Einsetzen belastet werden. Problem ist hier, dass das Implantat in der ersten Zeit nicht richtig im Knochen eingewachsen ist, und eine übermäßige Belastung eine die Einheilung verhindern kann. Deshalb wird von dieser Möglichkeit seltener Gebrauch gemacht. Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg ist ein ausreichend starker Kieferknochen. Auch können durch Parodontose erkrankte Nachbarzähne oder Knochenerkrankungen wie Osteoporose den langfristigen Erfolg der Implantate gefährden. Ebenso ist eine sehr gewissenhafte Pflege unerlässlich, denn das Zahnfleisch verwächst nicht mit dem Implantat wie mit einem gesunden Zahn. Bakterienbeläge um das Implantat können so schnell zu einer Entzündung des Zahnfleisches und des Kieferknochens führen, die letztendlich den Verlust zur Folge hat. Leider beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen nicht an den Kosten für die Implantate, so dass implantatgetragener Zahnersatz oft deutlich teuerer als eine vergleichbare konventionelle Versorgung ist.
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